Im Folgenden werden die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Botox gestellt und erklärt.

  1. Frage: Verwandelt sich das Gesicht zu einer Maske, welche sich nicht bewegen lässt?

Um maskenhafte Gesichtszüge zu vermeiden, werden nur geringe Mengen an Botox an die zu behandelnden Stellen eingespritzt. Das sorgt dafür, dass die natürlichen Gesichtszüge vorhanden bleiben, trotzdem aber die unerwünschten Falten weichen müssen. Je mehr Botox ins Gesicht gespritzt wird, desto mehr werden die Nerven gelähmt, welche sich danach nur schlecht bewegen lassen.

  1. Frage: Gibt es Risiken?

Das größte Risiko ist, dass an der Einstichstelle der Nadel kleine bis große Blutergüsse entstehen können. Diese klingen nach ein paar Tagen wie bei anderen blauen Flecken wieder ab. Allergische Reaktionen können eine Reaktion auf eine Botoxbehandlung sein. Diese treten nur sehr selten auf. Weitaus schlimmer sind nur die misslungenen Anwendungen, die nicht wieder korrigiert werden können. Eine Folge dessen können hängende Gesichtspartien sein, welche dann erst nach geraumer Zeit wieder verschwinden.

  1. Frage: Kann ich alle Falten mit Botox behandeln?

Falten, die durch Mimik entstehen, die sogenannten Mimikfalten, können natürlich mit Botox beseitigt werden. Falten, die aufgrund des Zurückganges der eigenen Spannung der Haut und Fettreduktion entstehen, können nicht mit einer Botoxbehandlung verringert werden.

  1. Frage: Hilft es, mit Botox so früh wie möglich anzufangen?

Um der Faltenbildung vorzubeugen, empfiehlt sich eine Behandlung schon bei der ersten kleinen Falte. Dazu wird gesagt, dass sich ein gelähmter Stirnmuskel nicht weiter ausbilden kann und keine weiteren Falten entstehen.

  1. Frage: Wie läuft eine Behandlung ab?

Vor der ersten Botoxbehandlung wird man ausgiebig von dem behandelnden Arzt beraten. Dieser gibt eine nötige Bedenkzeit, ob man diesen Eingriff machen lassen möchte oder nicht. Danach folgt die Desinfektion des Gesichts, um Infektionen vorzubeugen. Der Arzt setzt nun die Spritze an und spritzt im Schnitt 30 ml Botox in verschiedene Stellen des Gesichts. Für die Zornesfalte benötigt ein Arzt circa 4 Einstiche, wobei es bei Stirnfalten schon mehr werden können.

  1. Frage: Tut der Einstich weh?

Vergleichbar ist dieser geringe Schmerz mit einer Blutabnahme beim Arzt. Deshalb ist keine örtliche Betäubung notwendig. Die Schmerzen sind erträglich und schnell wieder vergessen.

  1. Frage: Wann ist das Ergebnis sichtbar und wie lange hält es?

Ein Effekt ist direkt nach der Injektion sichtbar. Allerdings dauert das Ergebnis bis zu zwei Wochen, denn die darüberliegende Haut muss sich erst glätten. Nach drei bis sechs Monaten sollte dann ein neuer Termin gemacht werden, um das Botox wieder aufzufrischen, denn nach dieser Zeit sollte der Körper das nervenlähmende Gift wieder abgebaut haben. Um einen schnelleren Abbau zu vermeiden, sollte ein Sonnenbad gemieden werden. Dieses beschleunigt den Abbau des Botox.

  1. Frage: Was sollte der Arzt alles können?

Botox ist ein medizinisches Produkt und darf nur von ausgebildeten Ärzten injiziert werden. Deshalb ist eine Kosmetikerin auf jeden Fall die falsche Anlaufstelle. Um qualitativ hochwertige Produkte zu erlangen, sollte auf Billigangebote verzichtet werden.

  1. Frage: Wie teuer ist eine Behandlung?

Die Kosten einer Behandlung belaufen sich auf 200 bis 400 Euro. Um doch noch etwas Geld zu sparen, sollte in regelmäßig vergrößerten Abständen injiziert werden, um die Haltbarkeit des Botox zu verlängern. Somit muss immer seltener gespritzt werden.

  1. Frage: Gibt es eine Suchtgefahr?

Nachdem man sein geglättetes Ich im Spiegel betrachtet hat, kann es normal sein, dass man nicht mehr ohne Botox leben möchte. Man gewöhnt sich schnell an ein jugendliches Erscheinungsbild und möchte dieses nicht mehr hergeben.